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Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de

Vortreffen zur Goldkonfirmation
Bei einer ganzen Reihe von Jubilaren war es eine vorgezogene Wiedersehensfreude. Denn nicht erst am Festtag selbst begegnete man sich teilweise nach fünf Jahrzehnten erstmals wieder, sondern schon jetzt, ein gutes Vierteljahr früher. Manchmal mussten die über zwanzig ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden auch genau hinschauen, bis endlich der Groschen fiel, wen man da vor sich hatte. Obendrein war es für einige an diesem Abend im Mai nach vielen Jahren mal wieder ein Kontakt zur Kirche. Mit einem von der Pfarrerin zur Begrüßung eingeschenkten Glas Cremant in der Hand war man schnell miteinander im Gespräch. Alle hatten sich ein Namensschild ans Hemd, T-Shirt oder an die Bluse geheftet, und damit gleich jeder wusste, in welcher der drei Gemeindeverbands-Kirchen man damals konfirmiert wurde, hatten die Schilder unterschiedliche Farben: eine gute Idee der Gemeindepädagogin und der Küsterin, die den Abend mitvorbereitet hatten und nun begleiteten. Beim italienischen Vorspeisenbuffet trug auch Gretha ihren Teil dazu bei, eine aktuelle Konfirmandin, die mit ihrem Einsatz ihren Vor-Vor-Vorgängern eine große Freude machte. Es wurde viel gelacht an diesem Abend, Geschichten ausgetauscht, in Fotoalben geguckt und auch einzelne Bilder aus den 70-er Jahren gezeigt. Auf denen konnte man unter den gut gekleideten jungen Leute auch einige Jungen sehen, die ihr Haar offen trugen und so mit ihrer Haarpracht den Mädchen Konkurrenz machten. Und Vaters Daimler von damals gehört mittlerweile zu den Autos, denen man heute bewundernd hinterher guckt. Im Kirchgarten dämmerte es bereits, als wir von dort aus zusammen in die Christuskirche gingen, um uns einzustimmen auf den Festgottesdienst am 12. September im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes. Im großen Rund stellten wir uns im Altarraum auf, ich erzählte von den aktuellen jungen Leuten, die gerade an Ort und Stelle von Werner Beuschel konfirmiert wurden und sich eine Abschlussfahrt für das bevorstehende Pfingstfest gewünscht hatten. Gemeinsam beteten wir das „Vater unser“ und gingen mit dem Segen und dem guten Gefühl auf ein fröhliches Wiedersehen im September auseinander. Da werden auch diejenigen kommen, die sich für das Vortreffen ausdrücklich entschuldigt hatten. Andere verrieten mir zum Abschied, dass sie ihren geplanten Urlaub nun um einen Tag verschieben werden, um auch im September dabei zu können. Schön war´s. Oder wie eine Jubelkonfirmandin sagte: „Es war heute Abend einfach so lieb hier.“ Annette Beuschel

Vortreffen zur Goldkonfirmation

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